Die Geschichte der Menopause I Podcast. Die Menopause ist nicht neu. Es gibt sie schon seit Jahrhunderten. Warum also nicht schauen, wie sie sich im Laufe der Zeit entwickelt hat? Oder hat sie sich verändert? Sind die Wechseljahre noch das, was sie früher waren? Haben wir es weit gebracht, was denkst du? Oder haben wir noch einen weiten Weg vor uns? Ist die Menopause gar von einer Männerpespektive dominiert?
Höre dir hier die 3. Episodes des Podcasts Pausengeflüster an ....
Die Wechseljahre sind mit erheblichen körperlichen, geistigen und pychischen Beschwerden verbunden. Und ganz zu schweigen von den langfristigen gesundheitlichen Folgen, oder? Anstatt sich also auf die Ursache zu konzentrieren, haben die meisten Ärzte im 19. Jahrhundert die Wechseljahre als Geisteszustand abgetan. Das Wort hysterisch wurde dort geboren.
Mit anderen Worten: Ärzte verpsychologisierten die Wechseljahrsbeschwerden der Frauen. Und? Hat sich etwas geändert? Ich höre von einer Frau nach der anderen, dass sie zu einem Arzt geht. Der antwortet auf ihre Beschwerden oder Sorgen über die Wechseljahre mit einer Aussage in der Größenordnung von „Ach, das wird nur eine Menopause.“ Das ist so etwas wie ein Achselzucken. In diesen Fällen wird ein Arzt also Abstand nehmen und die Diagnose im Grunde genommen nur abtun.
Das ist das 21. Jahrhundert. Es wiederholt sich. Ich meine, wie kann es sein, dass Ärzte wenig Wertschätzung haben? Oder wie kann es sein, dass die Wechseljahre immer noch ein übersehener Bereich der Gesellschaft ist, wenn es um die medizinische Ausbildung, die medizinische Spezialisierung und unvoreingenommener Information geht.
Das Ergebnis von all dem ist, dass wir viele Frauen haben, die auf die wichtigste Phase in ihrem Leben nicht vorbereitet sind. Und das ist nicht angemessen.
In den frühen 1900er Jahren erklärte ein Arzt namens Robert A. Wilson, dass die Wechseljahre eine natürliche Plage seien und dass Frauen in den Wechseljahren verkrüppelte Kastraten seien.
Deine erste Reaktion darauf ist wahrscheinlich: Wie kann er es wagen? Aber er war ein kleiner Pionier für Frauen. Er war ein großer Befürworter und er war seiner Zeit voraus, er war derjenige, der die Meinung vertrat, dass die Menopause eine Mangelerkrankung sei, nicht anders als Diabetes oder Schilddrüsenunterfunktion. Es lohnt sich also die Geschichte der Menopause genauer zu betrachten….
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